American Airlines führt Rückensitzbildschirme ein und erweitert die Kapazität der First Class, um mit Delta und United zu konkurrieren

American Airlines hat beschlossen, Rückensitzbildschirme in ihren Flugzeugen einzuführen, eine bedeutende Änderung nach Jahren, in denen diese Technologie aufgrund von Kostenbedenken vermieden wurde.

Die neuen Bildschirme werden ab 2028 in den Lieferungen von Boeing und Airbus enthalten sein, und bestehende Flugzeuge werden nachgerüstet, um diese Bildschirme sowie Bluetooth-Audio-Pairing und USB-C-Ladeanschlüsse zu integrieren.

Chief Customer Officer Heather Garboden betonte, dass Fortschritte in der Technologie und Kundenpräferenzen diese Entscheidung beeinflusst haben, die darauf abzielt, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und letztendlich den Umsatz zu steigern.

Darüber hinaus verbessert die Fluggesellschaft ihr First-Class-Angebot auf Airbus A321neos und Boeing 737 Max 10s, wobei mehr Sitze mit zusätzlichem Beinfreiheit in der gesamten Flotte hinzugefügt werden.

Diese Premium-Sitze können deutlich höhere Preise erzielen, wie eine kürzliche Tarifvergleich zeigt, bei dem ein Hin- und Rückflugticket von New York nach Dallas in der Economy-Klasse 447 USD und in der First Class 1.161 USD kostete.

CEO Robert Isom hat angedeutet, dass diese Initiativen Teil einer umfassenderen Strategie sind, um die Gewinnlücke zu Delta und United zu schließen, die im zweiten Quartal deutlich höhere Gewinne von 805 Millionen USD bzw. 1,6 Milliarden USD berichteten, im Vergleich zu Amerikas 71 Millionen USD.

Die Fluggesellschaft plant auch, ihre Boeing 787-8 Dreamliner zu renovieren und prüft Optionen für neue Großraumflugzeuge von Boeing und Airbus.

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