Meta Platforms wagt den Schritt in das Cloud-Computing, was Spekulationen über eine sinkende Nachfrage nach Rechenkapazität ausgelöst hat. Diese Nachricht fiel mit einem Rückgang der Aktien von Chipherstellern zusammen, obwohl Analysten darauf hinweisen, dass die Hauptursache für diesen Rückgang nicht die Ankündigung von Meta, sondern vielmehr Verbesserungen in der Effizienz der KI-Inferenz sind.
Die Zusammenarbeit von OpenAI mit Cerebras, das Chips entwickelt hat, die die Inferenzkosten erheblich senken, wird als Schlüsselfaktor angesehen. Die Chips von Cerebras nutzen SRAM-Speicher, im Gegensatz zu dem hochbandbreitigen DRAM, das von Unternehmen wie Micron, SK Hynix und Samsung produziert wird.
Dieser Wandel könnte den Markt für Speicherchips stören und Unternehmen schaden, die auf DRAM angewiesen sind. Trotz eines Anstiegs der Meta-Aktien um 9 % in Erwartung neuer Einnahmen aus Cloud-Diensten äußern einige Analysten, darunter Doug Anmuth von JP Morgan, Bedenken, dass Meta möglicherweise Chancen verpasst, sein Kerngeschäft im Bereich Werbung durch KI zu verbessern.
Anmuth schlägt vor, dass sich Meta darauf konzentrieren sollte, KI-Produkte für seine große Nutzerbasis zu entwickeln, anstatt Cloud-Dienste zu verkaufen.
Insgesamt scheinen die Cloud-Pläne von Meta zwar bedeutend zu sein, der unmittelbare Einfluss auf die Aktien von Chips scheint jedoch enger mit Fortschritten in der KI-Technologie und dem sich entwickelnden Landschaft der Chiparchitektur verbunden zu sein.