Im zweiten Quartal erwarb Berkshire Hathaway nahezu 106 Millionen Aktien von Alphabet, die mit etwa 36,6 Milliarden Dollar bewertet sind, und positionierte sich damit knapp vor Coca-Cola in den Portfolio-Rankings. Dieser Kauf umfasste eine private Platzierung in Höhe von 10 Milliarden Dollar direkt von Alphabet, was ein starkes Engagement für den Technologieriesen signalisiert.
Darüber hinaus erhöhte Berkshire seine Beteiligung an Delta Air Lines um 44%, was ein erneutes Interesse am Luftfahrtsektor widerspiegelt, trotz vergangener Verluste. Das Unternehmen hat jedoch seine Beteiligungen an Finanzaktien abgebaut und seine Anteile an Ally Financial, Capital One und Bank of America reduziert, was bei Investoren auf Skepsis gestoßen ist.
Besonders Michael Burry äußerte Bedenken hinsichtlich der Cash-Management-Strategie des Unternehmens unter Abel und deutete an, dass der aktuelle Ansatz die Geduld vermissen lasse, die historisch von Warren Buffett gezeigt wurde.
Trotz dieser Bedenken verzeichnete die Aktie von Berkshire nach der Bekanntgabe seiner Aktivitäten im zweiten Quartal einen Rückgang von über 3%, selbst mit dem Beginn erheblicher Aktienrückkäufe zum ersten Mal seit zwei Jahren. Zum 30.
Juni beliefen sich die Barmittelreserven von Berkshire auf 365,5 Milliarden Dollar, ein Rückgang im Vergleich zu den vorherigen Quartalen, was Diskussionen über die Effektivität seiner Anlagestrategie für die Zukunft auslöste.