Das aktuelle Umfeld steigender Zinssätze und Inflation veranlasst viele Investoren, ihre Anleiheallokationen zu überdenken. Während einige Berater der Meinung sind, dass Anleihen Teil eines diversifizierten Portfolios bleiben sollten, gibt es einen bemerkenswerten Trend zu Alternativen mit kürzerer Laufzeit wie ultrakurzen Anleihen.
Tyler Glover von William Blair betont die Bedeutung der Erkundung alternativer Strategien zur Einkommensgenerierung, die versicherungsgebundene Wertpapiere, Master Limited Partnerships, Covered Call ETFs, dividendenzahlende Aktien, REITs, Vorzugsaktien, asset-backed securities und Merger Arbitrage-Geschäfte umfassen können.
Matt Gentzkow von Coastal Bridge Advisors warnt jedoch, dass die Suche nach höheren Renditen aus diesen Alternativen oft mit erhöhtem Risiko verbunden ist. Investoren müssen darauf achten, ihre Investitionen nicht auf einen einzigen Sektor zu konzentrieren, und sollten sich bewusst sein, dass viele beliebte einkommensgenerierende Aktien empfindlich auf Zinsschwankungen reagieren.
Der Artikel skizziert verschiedene Kategorien von einkommensgenerierenden Investitionen, darunter Katastrophenanleihen, dividendenzahlende Aktien, REITs, MLPs, Vorzugsaktien, Merger Arbitrage und asset-backed securities, die jeweils ihr eigenes Risikoprofil und potenzielle Renditen aufweisen.
Beispielsweise können Katastrophenanleihen Renditen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich bieten, aber in Jahren mit hohen Katastrophen Verluste verursachen. Dividendenaktien und REITs bieten Einkommen, sind jedoch im Vergleich zu Anleihen volatiler. MLPs, die aufgrund ihrer Renditen attraktiv sind, stehen im aktuellen Umfeld steigender Zinsen vor Herausforderungen.
Vorzugsaktien bieten erwartetes Einkommen, sind jedoch ebenfalls empfindlich gegenüber Zinssätzen. Insgesamt unterstreicht der Artikel die Bedeutung von Diversifikation und sorgfältiger Auswahl einkommensgenerierender Vermögenswerte in einem sich verändernden wirtschaftlichen Umfeld.