UN-Seefahrtsbehörde lehnt Trumps vorgeschlagene Transitgebühren für die Straße von Hormuz ab

07/13/2026, 04:36 PM announcement

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO), eine UN-Agentur, hat sich entschieden gegen die Forderung von Präsident Trump ausgesprochen, dass Schiffe eine Gebühr von 20 % des Frachtwerts für den Schutz während der Durchfahrt durch die Straße von Hormuz zahlen sollen.

Ein Sprecher der IMO erklärte, dass es keine rechtliche Grundlage für die Erhebung von verpflichtenden Mautgebühren für die Durchfahrt durch Meerenge, die für die internationale Schifffahrt genutzt werden, gibt.

Trumps Behauptung, dass das US-Militär den Schiffsverkehr in der Straße schützen würde, während eine Rückerstattung gefordert wird, hat Bedenken unter den Branchenführern geweckt, darunter Herbjorn Hansson, CEO von Nordic American Tankers, der die Gebühr als unrealistisch bezeichnete.

Die Sicherheitslage in der Straße von Hormuz hat sich nach den jüngsten iranischen Angriffen auf Handelsschiffe verschlechtert, was zu erhöhten Spannungen geführt hat. Experten wie James Kraska vom U.S. Naval War College betonten, dass Iran nicht einseitig die Verkehrswege durch die Meerenge ändern kann, da es an das internationale Seerecht gebunden ist.

Dieser anhaltende Konflikt und das Potenzial für eine erhöhte militärische Präsenz in der Region könnten die globalen Schifffahrtsrouten und Ölpreise erheblich beeinflussen, was es zu einem kritischen Thema für Investoren macht, das es zu beobachten gilt.

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