USA reichen Zivilbeschwerde ein, um 61 Millionen Dollar an Kryptowährung zu beschlagnahmen, die mit iranischen Ölexporten verbunden sind

09/15/2026, 12:36 AM politics announcement

Das Büro des US-Staatsanwalts für den südlichen Bezirk von New York hat eine Zivilbeschwerde gegen 61 Millionen Dollar an Kryptowährung eingereicht und behauptet, dass diese Mittel aus dem Schwarzmarkthandel mit iranischem Rohöl stammen.

In der Beschwerde wird behauptet, dass Iran ein Netzwerk von Kryptowährungsakteuren, insbesondere in China, genutzt hat, um über 1,5 Milliarden Dollar an Ölgeld zu waschen, das zur Unterstützung des iranischen Militärs und der Islamischen Revolutionsgarde bestimmt war. Der stellvertretende US-Staatsanwalt Sean S.

Buckley betonte, dass die Beschlagnahme darauf abzielt, zu verhindern, dass diese Mittel feindliche militärische Aktionen gegen die USA und ihre Verbündeten erleichtern. In der Beschwerde werden speziell zwei chinesische Unternehmen, Blessed Trust und Hexa Whale, genannt, die angeblich Konten an der Binance-Krypto-Börse genutzt haben, um diese Erlöse zu waschen.

Binance hat seine Verpflichtung zur Verhinderung von Sanktionenverletzungen erklärt und kooperiert mit den Strafverfolgungsbehörden. Die Beschwerde weist auch darauf hin, dass diese Unternehmen das US-Finanzsystem genutzt haben, um ihre Geschäfte zu erleichtern.

Darüber hinaus plant Tether Ltd., die in den betroffenen Adressen gehaltenen Kryptowährungstoken 'zu verbrennen' und Ersatz an die US-Regierung auszugeben. Dieser Fall spiegelt die umfassenderen Bemühungen der USA wider, Sanktionen gegen iranische Ölexporte durchzusetzen, insbesondere da China ein bedeutender Käufer von iranischem Öl bleibt und über 80 % seiner Lieferungen im Jahr 2025 ausmacht.

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