Im zweiten Quartal erzielte Stellantis, das Mutterunternehmen von Marken wie Jeep und Dodge, einen Nettogewinn von 293 Millionen Euro (335,3 Millionen US-Dollar), was eine bemerkenswerte Erholung von einem Verlust von 1,87 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres darstellt.
Das bereinigte Betriebsergebnis stieg auf 773 Millionen Euro und mehr als verdreifachte sich im Vergleich zu 213 Millionen Euro im Vorjahr, erfüllte jedoch nicht die Konsensschätzung der Analysten von 914 Millionen Euro. Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse fielen die Aktien von Stellantis um über 8%, bevor sie sich bei einem Rückgang von 5% stabilisierten.
CEO Antonio Filosa hob die Fortschritte in Nordamerika und die Umsetzung der FaSTLAne 2030-Strategie hervor und äußerte Vertrauen, die finanziellen Vorgaben für 2026 zu erreichen. Das Unternehmen berichtete auch von einem industriellen freien Cashflow von 1 Milliarde Euro, was die Prognose von Citi von 600 Millionen Euro übertraf.
Trotz dieses positiven Cashflows stellten die Analysten von Citi fest, dass die bereinigte Betriebsergebnismarge von Stellantis mit 1,8% weiterhin niedrig bleibt, was darauf hindeutet, dass Investoren auf weitere Beweise für eine verbesserte operative Leistung warten könnten, bevor sie die Aktie neu bewerten.