Analysten von Kpler prognostizieren signifikanten Anstieg des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz nach einem möglichen US-Iran-Deal

06/15/2026, 02:36 PM forecast Analysts: analysts energy

Laut Analysten von Kpler könnte der erwartete US-Iran-Deal, der in der Schweiz unterzeichnet werden soll, zu einem Anstieg des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz auf etwa 40 Schiffe pro Tag führen, verglichen mit 100 täglichen Durchfahrten vor der Eskalation des Konflikts.

Dieser Anstieg wird erwartet, da etwa 118 Tanker, die derzeit im Persischen Golf feststecken, innerhalb von 15 Tagen auslaufen könnten. Dieser Anstieg wird jedoch als vorübergehender Anstieg und nicht als nachhaltige Erhöhung des Verkehrs angesehen.

Die Analysten betonen, dass der entscheidende Faktor sein wird, wie viele neue Schiffe nach der Beseitigung des Rückstaus in den Golf einfahren werden. Matt Wright, der leitende Frachtanalyst von Kpler, bemerkte, dass die Tanker im ersten Monat nach dem Deal auf 12 pro Tag steigen könnten, abhängig von der Sicherheitslage.

Während einige Reedereien, wie Frontline, mit einer schnellen Wiederaufnahme der Operationen rechnen, bleiben Bedenken hinsichtlich unterschiedlicher Auslegungen des Deals zwischen den USA und dem Iran, insbesondere in Bezug auf Transitgebühren.

Darüber hinaus stellt die Bedrohung durch Minen in der Straße ein erhebliches Risiko dar, wobei Branchenexperten warnen, dass die Sicherheitslage weiterhin volatil bleibt. Jakob Larsen von Bimco hob die anhaltenden Risiken hervor und riet zur Vorsicht für Schiffe, die eine Durchfahrt durch das Gebiet in Betracht ziehen.

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