Globale maritime Behörden warnen vor möglichem Zusammenbruch des internationalen Schiffsverkehrs aufgrund geopolitischer Turbulenzen

09/08/2026, 01:37 AM research

Die Consultative Shipping Group (CSG), die 18 maritime Nationen vertritt, gab eine gemeinsame Erklärung ab, in der die Risiken hervorgehoben werden, die durch 'parallele Systeme' im Schiffsverkehr entstehen, die eine zweigeteilte Struktur schaffen, die Vertrauen und Sicherheit auf See untergräbt.

Da über 80 % des globalen Handels über See transportiert werden, betonte die CSG, dass Störungen in den maritimen Lieferketten – verschärft durch Ereignisse wie die Covid-19-Pandemie, den Krieg in der Ukraine und anhaltende Konflikte im Nahen Osten – zu erheblicher wirtschaftlicher Fragmentierung führen könnten.

Die Gruppe wies darauf hin, dass diskriminierende Handelsmaßnahmen und abweichende nationale Ansätze zur maritimen Navigation Unsicherheit schaffen, die langfristige kommerzielle Planungen komplizieren und die Betriebskosten erhöhen.

Sie vermerkten einen Anstieg von Schiffen, die Sanktionen umgehen, was zu einer Schattenflotte beiträgt, die außerhalb etablierter Sicherheits- und Umweltstandards operiert. Diese Fragmentierung erhöht nicht nur die Risiken, sondern bedroht auch die Kohärenz des globalen Handels, wie die aktuellen Engpässe im Persischen Golf zeigen.

Die CSG forderte eine stärkere internationale Zusammenarbeit zur Aufrechterhaltung bestehender maritimer Regeln und Standards und warnte, dass ein Versagen in diesem Bereich zu weiteren Störungen in wichtigen Schifffahrtsrouten führen und letztendlich der globalen Wirtschaft schaden könnte.

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