CNBC Wohnungsmarktumfrage zeigt Verschiebung hin zu einem ausgewogenen Immobilienmarkt

07/07/2026, 04:37 AM business review real_estate

Die CNBC Wohnungsmarktumfrage zeigt, dass 44% der Immobilienmakler nun einen ausgewogenen Markt zwischen Käufern und Verkäufern wahrnehmen, ein bemerkenswerter Anstieg von 30% im letzten Jahr.

Diese Verschiebung wird auf einen leichten Anstieg der Immobilienverkäufe zurückgeführt, die im Mai im Vergleich zum Vorjahr um 3% gestiegen sind, bedingt durch ein erhöhtes Angebot und realistischere Preisvorstellungen der Verkäufer. Die Makler berichten von weniger Preissenkungen, wobei nur 57% angeben, dass mindestens eine Preissenkung in ihren Angeboten erfolgt ist, im Vergleich zu 89% zuvor.

Obwohl die Immobilienpreise weiterhin leicht erhöht sind, mit einem Anstieg von 1% im Vergleich zum Vorjahr laut dem S&P CoreLogic Case-Shiller Index, sind die Angebotspreise jährlich um 2,5% gesunken, was den größten Rückgang seit 2017 darstellt. Darüber hinaus haben die Vertragsstornierungen abgenommen, was auf ein verbessertes Käufervertrauen hindeutet.

Allerdings sind die Bedenken hinsichtlich der Hypothekenzinsen gestiegen, wobei 37% der Makler dies als Hauptsorge anführen, im Vergleich zu 26% Ende letzten Jahres. Der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Festhypotheken erreichte im Mai mit 6,75% seinen Höhepunkt, hat sich jedoch seitdem um 6,6% stabilisiert.

Während das Angebot auf 1,1 Millionen Häuser gestiegen ist, äußern die Makler eine vorsichtigere Prognose, wobei nur 19% erwarten, dass sich die Verkäufe bald verbessern, im Vergleich zu 48% im letzten Jahr. Dies spiegelt ein breiteres Gefühl wider, dass trotz eines ausgewogeneren Marktes hohe Hypothekenzinsen den Optimismus unter Immobilienfachleuten weiterhin dämpfen.

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