In einer aktuellen Mitteilung äußerte sich J.P. Morgan zu den Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der KI-Ausgaben angesichts einer Korrektur von 25%-30% bei asiatischen Technologieaktien und dem Philadelphia Semiconductor Index. Die Bank argumentiert, dass es keine grundlegenden Indikatoren gibt, die auf eine Verlangsamung der KI-Investitionen in den nächsten 6-12 Monaten hindeuten.
Sie hebt hervor, dass Fortschritte bei KI-Modellen und eine starke Nachfrage nach KI-Inferenz den aktuellen Investitionszyklus weiterhin unterstützen. J.P. Morgan erwartet nicht, dass Hyperscaler ihre Investitionen in KI-Computing reduzieren, und prognostiziert, dass sie Finanzierung über Eigen- und Fremdkapitalmärkte für den Ausbau der Infrastruktur suchen werden.
Die Bank weist auch darauf hin, dass der Sektor der Halbleiterausrüstungsherstellung gut positioniert ist für Wachstum, insbesondere mit dem Aufstieg von 2.5D- und 3D-Verpackungstechnologien.
Sie merkt jedoch an, dass, während die Grundlagen von Angebot und Nachfrage im Speicherbereich solide sind, die jüngsten Maßnahmen von Nvidia und AMD zur Reduzierung des Speicherinhalts in KI-Produkten die Marktnarrative kompliziert haben. Insgesamt erwartet J.P. Morgan umfassendere Gewinnanpassungen und erhöhte Investitionen in KI, die der pessimistischen Markteinschätzung entgegenwirken.