Händler überwachen wichtigen 'Risiko-Pivot'-Level, während der S&P 500 unter Druck steht aufgrund steigender Rohölpreise und Anleiherenditen

Die Rohölpreise steigen, die Anleiherenditen nehmen zu und der Aktienmarkt steht unter Druck, insbesondere im Technologiesektor nach enttäuschenden Unternehmensberichten. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen hat 4,7 % erreicht, den höchsten Stand seit Januar 2025, was Bedenken hervorruft, die an einen früheren Marktrückgang im März erinnern.

Trotz dieses Drucks liegt der S&P 500 nur etwa 3 % unter seinem Rekordhoch und handelt über den Tiefstständen des letzten Monats. Optionshändler analysieren die Positionierung institutioneller Händler, insbesondere um die 7.500-Marke im S&P 500, die als Unterstützungs- und Widerstandszone fungiert hat.

Die Market Maker sind 'long gamma', was bedeutet, dass sie Optionen haben, die von Volatilität profitieren, aber dies könnte sich ändern, wenn der Index signifikant von ihrer Komfortzone abweicht. Ein kritischer Punkt wird bei 740 für den State Street SPDR S&P 500 ETF Trust (SPY) identifiziert; fällt er unter dieses Niveau, steigt das Risiko eines signifikanten Verkaufsdrucks.

Brendan Herbert von Barchart bemerkte, dass wir uns derzeit in einem 'negativen Gamma-Regime' befinden, was die Abwärtsbewegungen verschärfen könnte.

Brent Kochuba von SpotGamma hob hervor, dass, während noch einige positive Gamma vorhanden ist, der S&P 500 unter einen 'Risiko-Pivot' gefallen ist, was auf eine bärische Perspektive hindeutet und ihn dazu veranlasst hat, kurzfristige Put-Optionen mit bärischer Neigung zu empfehlen.

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