Die jüngste Gesetzgebung definiert institutionelle Investoren als solche, die 350 oder mehr Wohnungen besitzen, ein überraschender Schwellenwert für die Branche, die zuvor 1.000 Wohnungen als Maßstab betrachtete.
Diese Änderung hat zu einem Anstieg der Wohnungen geführt, die von diesen Investoren auf den Markt gebracht werden, wobei die Angebote von 4.166 Anfang Februar auf 9.447 gestiegen sind, was insgesamt 3,1 Milliarden Dollar an Angebotspreisen entspricht.
Obwohl diese Investoren nicht verpflichtet sind, ihre bestehenden Wohnungen zu verkaufen, sind sie daran gehindert, weitere zu erwerben, es sei denn, es handelt sich um spezifische Ausnahmen, wie zum Beispiel Projekte zum Bau von Mietwohnungen.
Dieser Schritt zielt darauf ab, Bedenken auszuräumen, dass institutionelle Käufer die Immobilienpreise in die Höhe treiben und die Möglichkeiten für Einzelkäufer einschränken. Die größten Vermieter, darunter Progress Residential und Invitation Homes, sind derzeit Nettoverkäufer, mit insgesamt 3.180 mehr verkauften als gekauften Wohnungen in diesem Jahr.
VineBrook hat bemerkenswerterweise fast 10% seines Portfolios auf den Markt gebracht. Die Gesetzgebung hat einen strategischen Wandel unter diesen Investoren ausgelöst, die sich nun auf Möglichkeiten zum Bau von Mietwohnungen und andere durch die neuen Regeln erlaubte Ausnahmen konzentrieren.
Infolgedessen werden Rabatte auf Immobilien immer häufiger, wobei 54% der Angebote von institutionellen Investoren Preisnachlässe erfahren. Dieser Trend spiegelt eine breitere Strategie wider, die darauf abzielt, die Leistung der Vermögenswerte zu optimieren und Kapital in Wachstumsbereiche des Wohnungsmarktes umzuleiten.