US-Berufungsgericht entscheidet gegen Prognosemärkte und bereitet den Boden für einen Streit vor dem Obersten Gerichtshof

Die Entscheidung des neunten Bezirks, Kalshi, Crypto.com und Robinhood keine einstweilige Verfügung zu gewähren, stellt eine bedeutende rechtliche Entwicklung in der laufenden Debatte über die Regulierung von Prognosemärkten dar.

Das Gericht stellte fest, dass die von diesen Plattformen angebotenen vertragsbezogenen Ereignisse im Sport nicht als Swaps gemäß dem Bundesrecht qualifiziert werden und somit außerhalb der Zuständigkeit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) fallen.

Dieses Urteil steht im Gegensatz zu einer früheren Entscheidung des dritten Bezirks, die behauptete, dass nur die CFTC die Autorität hat, solche Verträge zu regulieren. Rechtsexperten, darunter Joshua Mitts von der Columbia Law School, erwarten, dass diese 'Circuit-Spaltung' den Obersten Gerichtshof dazu veranlassen wird, einzugreifen.

Das Urteil hat sich positiv auf die Aktien von Online-Sportwettenanbietern wie DraftKings und Flutter Entertainment ausgewirkt, deren Aktienkurse um 7% bzw. über 6% gestiegen sind, als Investoren auf die verringerte Bedrohung durch Prognosemärkte reagierten.

Diese rechtliche Landschaft ist entscheidend für Investoren in den Bereichen Gaming und Prognosemärkte, da sie die regulatorischen Rahmenbedingungen und Marktdynamiken in Zukunft beeinflussen könnte.

Aktien in diesem Artikel

Unternehmen Preis Änderung Änderung % KI
Flutter Entertainment FLUT.US 100.99 +5.98 +6.29% Verkaufen
DraftKings DKNG.US 25.33 +1.11 +4.58% Verkaufen
Robinhood HOOD.US 104.79 -4.97 -4.52% Halten

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