Im Jahr 2025 erlebte Donald Trumps ausländisches Immobilienlizenzgeschäft einen bemerkenswerten Umsatzanstieg von 71 % im Vergleich zu 2024 und erreichte 59,5 Millionen Dollar. Dieses Wachstum wird internationalen Entwicklern, insbesondere aus Golfstaaten, zugeschrieben, die bereit sind, einen Aufpreis zu zahlen, um ihre Luxusimmobilien mit der Trump-Marke zu verbinden.
Bemerkenswert ist, dass vier mit Trump verbundene Lizenz-LLCs 20,25 Millionen Dollar beisteuerten, was 82 % des Umsatzanstiegs ausmacht. Die Politik der Trump Organization für die zweite Amtszeit erlaubt Geschäfte mit privaten ausländischen Unternehmen, trotz des Engagements, neue Transaktionen mit ausländischen Regierungen zu vermeiden.
Der Großteil der Lizenzgebühren stammt aus Golfstaaten, mit erheblichen Beiträgen von Entwicklern wie dem saudi-arabischen Dar Al Arkan und dem in den VAE ansässigen Damac. Diese Situation hat bei Ethik-Watchdogs Alarm ausgelöst, die argumentieren, dass sie einen sichtbaren Konflikt zwischen Trumps öffentlicher Rolle und seinem privaten Reichtum schafft.
Juristische Experten haben auf mögliche Verstöße gegen die Klausel über ausländische Vergütungen in der Verfassung hingewiesen, obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass Lizenzzahlungen Regierungsentscheidungen beeinflusst haben.
Kritiker betonen, dass die Trump-Marke politischen Zugang signalisiert, was zu Interessenkonflikten führen könnte, insbesondere da Golfentwickler eine bevorzugte Behandlung auf dem US-Markt anstreben.
Das Lizenzmodell ermöglicht es Entwicklern, für das Recht zu zahlen, den Namen Trump zu verwenden, oft bevor die Projekte gebaut werden, was weitere ethische Fragen über die Verflechtung von Trumps Geschäftsinteressen und den Politiken seiner Verwaltung aufwirft.