Analysten deuten darauf hin, dass Inflationsängste übertrieben sind, während die Anleihemärkte trotz steigender BIP- und Inflationsdaten stabil bleiben

Trotz eines stärker als erwarteten BIP-Berichts der USA und der höchsten Inflationsrate seit Oktober 2023 blieben die US-Staatsanleihen stabil, wobei die Rendite der 10-jährigen Anleihe unter 4,4 % fiel.

Diese Stabilität wird einem signifikanten Rückgang der Rohölpreise zugeschrieben, die um etwa 10 $ von den Höchstständen der letzten Woche gefallen sind, was die Bedenken über steigende Inflation und eine potenziell aggressive Federal Reserve mildert.

Phil Streible, Chief Market Strategist bei Blue Line Futures, bemerkte, dass es unwahrscheinlich sei, dass die Ölpreise in den Bereich von 50 $ fallen, sie sich jedoch zwischen 60 $ und 65 $ stabilisieren könnten. Die Daten zum Optionshandel für den Öl-ETF (USO) zeigen eine Präferenz für Puts gegenüber Calls, was darauf hindeutet, dass Händler mit weiteren Rückgängen der Ölpreise rechnen.

Darüber hinaus verzeichnete der iShares langfristige Anleihe-ETF (TLT) eine Mischung aus Put- und Call-Aktivitäten, wobei bemerkenswerte Geschäfte auf eine bärische Stimmung hinweisen. Streible kommentierte auch die potenzielle Veränderung der Fed-Politik unter Kevin Warsh und deutete an, dass die Fed, falls die Inflation weiter sinkt, eine neutralere oder taubenhafte Haltung einnehmen könnte.

Insgesamt spiegeln die aktuellen Marktbedingungen einen wachsenden Glauben wider, dass die Inflationsdruck möglicherweise überschätzt wird, was erhebliche Auswirkungen auf die Zinssätze und Anleiheinvestitionen haben könnte.

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