Die Trump-Administration hat ein Förderprogramm in Höhe von 500 Millionen Dollar ins Leben gerufen, das darauf abzielt, die Batterielieferkette der USA zu stärken, ein Schritt, den Analysten als notwendig erachten, um die Abhängigkeit von Chinas umfassender Kontrolle über die Branche zu verringern.
Diese Finanzierung ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Sicherung kritischer Mineralien und Materialien, nachdem mehrere Biden-Ära-Politiken, die zuvor die Batteriefertigung und die Finanzierung von Elektrofahrzeugen (EV) unterstützten, aufgehoben wurden.
Trotz dieses Bemühens betonen Experten wie Richard Wang, CEO von Voya Energy, dass die Finanzierung im Vergleich zu den Hunderten von Milliarden, die benötigt werden, um mit Chinas etablierter Dominanz zu konkurrieren, minimal ist.
China kontrolliert derzeit einen erheblichen Teil der Batterielieferkette, einschließlich 85 % des weltweiten aktiven Materials für EV-Batteriekathoden und über 90 % des aktiven Materials für Anoden. Unternehmen wie Coreshell Technologies und Lilac Solutions, die Fördermittel erhalten haben, zielen auf Bereiche ab, in denen China stark vertreten ist, wie Batterienanoden und Lithiumextraktion.
Die USA stehen jedoch vor Herausforderungen, die Produktion zu skalieren, um mit Chinas Fähigkeiten Schritt zu halten, die es Unternehmen wie CATL ermöglicht haben, Rentabilität und technologische Führerschaft zu erreichen. Der US-Markt für Elektrofahrzeuge hinkt hinterher, da nur 24 % der Neuwagenverkäufe Elektrofahrzeuge sind, verglichen mit 65 % in China.
Die Streichung von fast 24 Milliarden Dollar an Batterieprojekten seit Januar 2025 kompliziert die Position der USA auf dem globalen Markt weiter.
Während es Potenzial für Wachstum in der inländischen Produktion von Lithium und Batteriematerialien gibt, bleiben Experten wie Raef Sully vorsichtig und weisen darauf hin, dass erhebliche Investitionen und Zeit erforderlich sind, um Chinas Vorsprung aufzuholen.