Stellantis-CEO Antonio Filosa fordert stärkere Anreize für europäische Automobilhersteller angesichts steigender Konkurrenz durch chinesische Rivalen

10/12/2026, 01:37 AM announcement auto Stellantis

Antonio Filosa, CEO von Stellantis, betonte die Notwendigkeit, dass europäische Regulierungsbehörden ein faires Wettbewerbsumfeld für Automobilhersteller schaffen, insbesondere angesichts des zunehmenden Marktanteils chinesischer Marken.

Er hob die vorgeschlagene Gesetzgebung 'Made in Europe' hervor, die lokale Inhaltsanforderungen für in der EU verkaufte Fahrzeuge durchsetzen soll, als entscheidenden Schritt zum Schutz und zur Förderung der lokalen Produktion.

Stellantis befindet sich derzeit in einer Umstrukturierungsstrategie im Wert von 70 Milliarden US-Dollar aufgrund rückläufiger Verkaufszahlen, wobei die Aktien in diesem Jahr um fast 60% gefallen sind. Die Wettbewerbssituation verändert sich, da chinesische Automobilhersteller ihren globalen Marktanteil erheblich steigern konnten, von nahezu null im Jahr 2020 auf 12% im August 2026.

Zu den jüngsten Entwicklungen gehört eine Vereinbarung, wonach China seine Exporte von Hybridfahrzeugen in die EU reduzieren wird, was sich positiv auf die Aktien europäischer Automobilhersteller ausgewirkt hat, einschließlich eines Anstiegs von 2,7% bei den Stellantis-Aktien.

Diese Situation unterstreicht die Dringlichkeit für europäische Hersteller, sich an die sich verändernden Marktdynamiken anzupassen und die potenziellen Auswirkungen auf ihre langfristige Lebensfähigkeit.

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