Am Mittwoch enthüllte JPMorgan Chase ein bedeutendes Aktienrückkaufprogramm über 50 Milliarden Dollar und erhöhte die vierteljährliche Dividende um 10 % auf 1,65 Dollar pro Aktie, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Vorstand.
Diese Ankündigung erfolgte nach dem jährlichen Stresstest der Federal Reserve, der zeigte, dass alle 32 großen Banken, einschließlich JPMorgan, ihre Mindestkapitalanforderungen auch unter einem hypothetischen schweren Rezessionsszenario, das über 708 Milliarden Dollar an Verlusten in der Branche prognostizierte, übertrafen.
CEO Jamie Dimon betonte, dass die Dividendensteigerung durch die konstanten Investitionen und die robuste finanzielle Leistung der Bank gestützt wird.
Auch andere Banken kündigten Dividendensteigerungen an, wobei Goldman Sachs die Dividende um 11 % auf 5 Dollar pro Aktie erhöhte, Wells Fargo eine Erhöhung um 11 % auf 50 Cent pro Aktie plant und Morgan Stanley die Ausschüttung um 15 % auf 1,15 Dollar pro Aktie anhebt, während ein Rückkaufprogramm über 20 Milliarden Dollar erneut genehmigt wird.
Die Bank of America wird voraussichtlich nächsten Monat ihre Dividendenänderungen bekannt geben. Die Entscheidung der Fed, die Stresskapitalpuffer bis 2027 unverändert zu lassen, bedeutet, dass die Banken Klarheit über ihre Kapitalanforderungen vor dem Stresstest hatten, was es ihnen ermöglichte, die Ausschüttungen trotz laufender regulatorischer Überlegungen selbstbewusst zu erhöhen.
Analysten von KBW bemerkten, dass der diesjährige Stresstest eher prozedural erschien, wobei der Fokus der Investoren auf dem bevorstehenden Basel-III-Endspielvorschlag und nicht auf den Ergebnissen des Stresstests selbst lag.