Forschung zeigt, dass Hausverkäufer über 70 Jahre niedrigere Verkaufspreise erzielen

06/11/2026, 10:35 PM investing research

Eine Studie des Center for Retirement Research an der Boston College zeigt, dass Hausbesitzer, die ihre Häuser nach dem 70. Lebensjahr verkaufen, im Vergleich zu jüngeren Verkäufern tendenziell niedrigere Preise erzielen.

Konkret kann ein 80-jähriger Verkäufer erwarten, etwa 5 % weniger für ein Haus zu erhalten, das ungefähr 11 Jahre gehalten wurde, was einem potenziellen Verlust von rund 20.270 $ basierend auf dem nationalen Medianpreis für Einfamilienhäuser von 405.400 $ entspricht.

Dieser Trend ist besonders relevant, da die Bevölkerung der Babyboomer, die 20 % der US-Bevölkerung und 36 % der Haushalte von Hausbesitzern ausmacht, weiterhin altert. Viele ältere Hausbesitzer entscheiden sich, in ihren Häusern zu bleiben, was zu einem angespannten Wohnungsmarkt beiträgt.

Die Forschung hebt hervor, dass ältere Häuser oft Anzeichen von aufgeschobener Instandhaltung zeigen, was sich negativ auf die Verkaufspreise auswirken kann. Darüber hinaus neigen ältere Verkäufer eher dazu, private, nicht auf dem Markt angebotene Inserate zu nutzen, die den Wettbewerb einschränken und typischerweise niedrigere Preise erzielen.

Mit einem Medianwert des Eigenkapitals für Hausbesitzer im Alter von 65 Jahren und älter von 250.000 $ ist es entscheidend, dass diese Personen die Auswirkungen eines späteren Verkaufs im Leben verstehen. Experten empfehlen proaktive Instandhaltung und Planung, um den Wert des Hauses im Rahmen von Altersvorsorgestrategien zu maximieren.

Das Einbeziehen vertrauenswürdiger Familienmitglieder in den Verkaufsprozess und das Berücksichtigen aller Optionen können älteren Hausbesitzern ebenfalls helfen, bessere Verkaufsergebnisse zu erzielen.

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