Alphabet, das Mutterunternehmen von Google, hat seine Prognose für die Investitionen für 2026 auf maximal 205 Milliarden US-Dollar angehoben, gegenüber 190 Milliarden US-Dollar, aufgrund von Angebotsengpässen, die durch die hohe Nachfrage nach Rechenleistung verursacht werden.
Diese Ankündigung führte zu einem Rückgang der Alphabet-Aktien, da höhere Ausgaben zu höheren Schuldendienstkosten und weniger sofort verfügbaren Mitteln für die Renditen der Aktionäre führen könnten.
Investoren sind besonders vorsichtig bei möglichen Kürzungen der Investitionen von großen Cloud-Computing-Unternehmen, da solche Reduzierungen auf eine nachlassende Nachfrage hindeuten und die Marktstimmung negativ beeinflussen könnten. Steve Eisman, ein bekannter Investor, betonte, dass eine Kürzung der Investitionen von Hyperscalern wahrscheinlich zu einem erheblichen Marktrückgang führen würde.
Ähnlich äußerten JPMorgan-Händler Bedenken, dass eine verringerte Investitionstätigkeit ihre Einschätzung von bullisch auf bärisch verschieben könnte.
Analysten wie Paul Meeks von Freedom Capital Markets wiesen darauf hin, dass Wall Street bis 2027 mit etwa 260 Milliarden US-Dollar an Investitionen von Google rechnet, aber jede drastische Reduzierung der Ausgaben das Marktvertrauen erheblich beeinträchtigen könnte.
Die kürzliche Eigenkapitalerhöhung von 80 Milliarden US-Dollar durch Alphabet, die zu einer moderaten Verwässerung von 2 % führte, hat die Investoren dazu veranlasst, ihre Erwartungen an die Renditen im Cloud-Sektor neu zu bewerten.
Wenn es den Unternehmen jedoch gelingt, ihre Ausgaben im Einklang mit den Prognosen zu drosseln, anstatt drastische Kürzungen vorzunehmen, könnte dies das Marktvertrauen stärken und potenziell zu einem Anstieg der Aktienkurse führen.