Arbeitgeber bleiben zögerlich, die Abdeckung für GLP-1-Adipositasmedikamente trotz steigender Nachfrage zu erweitern

Eine aktuelle Umfrage der International Foundation of Employee Benefit Plans (IFEBP) zeigt, dass nur 36 % der Arbeitgeber eine Abdeckung für GLP-1-Medikamente sowohl für Diabetes als auch für Gewichtsreduktion anbieten, unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

In der Zwischenzeit decken 60 % diese Medikamente ausschließlich für Diabetes ab, was ein wachsendes Anliegen über die steigenden Kosten im Zusammenhang mit diesen Medikamenten widerspiegelt. Die Umfrage zeigt, dass der Prozentsatz der Arbeitgeber, die GLP-1s für andere Erkrankungen wie obstruktive Schlafapnoe und Herzkrankheiten abdecken, bei 45 % liegt.

Da die Kosten für GLP-1-Medikamente von Unternehmen wie Eli Lilly und Novo Nordisk weiter steigen – sie machen 11,4 % der jährlichen Ansprüche im Jahr 2026 aus, gegenüber 6,9 % im Jahr 2023 – sind Arbeitgeber zunehmend zögerlich, die Abdeckung für Gewichtsreduktion zu erweitern.

Stattdessen ermutigen viele die Mitarbeiter, diese Medikamente über Direktvertriebsplattformen zu beziehen oder ihre flexiblen Ausgabenfonds zu nutzen.

Während einige Arbeitgeber alternative Gesundheitsleistungen wie Krankheitsmanagement und Ernährungsberatung anbieten, ist der Mangel an Beweisen, die zeigen, dass die Abdeckung von GLP-1 zu allgemeinen Kosteneinsparungen führt, ein erhebliches Hindernis für eine breitere Akzeptanz.

Derzeit ziehen nur 9 % der Arbeitgeber in Betracht, die Abdeckung für Adipositasbehandlungen zu erweitern, und die Situation könnte sich ändern, wenn neue Daten zur Medicare-Abdeckung von GLP-1s für Adipositas verfügbar werden.

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