General Motors befindet sich in den frühen Phasen der Entwicklung von Batteriezellen der nächsten Generation, die darauf abzielen, die Abhängigkeit der USA von China zu verringern und gleichzeitig den Einsatz von inländisch beschafften Materialien zu erhöhen.
Kurt Kelty, Vizepräsident für Batterien und Nachhaltigkeit bei GM, erklärte, dass das Unternehmen an einer inländischen Lieferkette für Batteriezellen arbeitet, insbesondere für Energiespeichersysteme (ESS) und zukünftige Elektrofahrzeuge (EVs).
GM hat sich mit Peak Energy zusammengeschlossen, um Natrium-Ionen-Batteriezellen zu entwickeln, die reichlich vorhandene US-Materialien wie Natrium verwenden, im Gegensatz zu Lithium und Eisensulfat, die überwiegend aus China stammen. Die Internationale Energieagentur hebt Chinas Dominanz im Markt für EV-Batterien hervor, wo etwa 85 % des weltweiten aktiven Kathodenmaterials produziert werden.
Die Strategie von GM umfasst den Start der kommerziellen Produktion von Natrium-Ionen-Batterien bis 2029, während derzeit Lithium-Eisen-Phosphat (LFP)-Zellen in Zusammenarbeit mit LG Energy Solution hergestellt werden. Diese Initiative erfolgt amid der Überprüfung von Fords Verbindungen zu chinesischen Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die Batteriefertigung.
Kelty betonte die Bedeutung der Entwicklung einer inländischen Batterieversorgungskette und ist der Ansicht, dass die Natrium-Ionen-Technologie bestehende Optionen übertreffen könnte. Experten wie Sam Abuelsamid warnen jedoch, dass der Aufbau einer vollständig inländischen Lieferkette Zeit in Anspruch nehmen wird, insbesondere da China weiterhin in der Batterietechnologie innoviert.
GM investiert 900 Millionen Dollar in neue Batterielabore, um diesen Übergang zu unterstützen, obwohl dieser Betrag im Vergleich zu den insgesamt erforderlichen Investitionen zur signifikanten Verringerung des Einflusses Chinas in der Branche relativ gering ist.