Überprüfung der Aufsicht der Federal Reserve zeigt, dass das Personal sich vor der Krise der Schwächen der Silicon Valley Bank bewusst war

09/18/2026, 06:37 AM politics research finance

Die Beratungsfirma Starling Advisory Group führte eine externe Überprüfung der Maßnahmen der Federal Reserve im Hinblick auf das Versagen der Silicon Valley Bank im März 2023 durch.

Die stellvertretende Vorsitzende der Federal Reserve für Aufsicht, Michelle Bowman, erklärte, dass die Überprüfung zu dem Schluss kam, dass das Personal der Federal Reserve 'wusste oder hätte wissen müssen' über die Risiken der Bank, bevor die Krise eintrat.

Die Silicon Valley Bank erlebte einen erheblichen Ansturm, nachdem sie einen Verlust von 1,8 Milliarden Dollar aus dem Verkauf von Wertpapieren und einen Kapitalbedarf angekündigt hatte, was hauptsächlich auf die Abwertung ihrer erheblichen Bestände an US-Staatsanleihen nach den Zinserhöhungen der Federal Reserve zurückzuführen war.

Die Einlagen der Bank waren stark konzentriert, wobei 94 Prozent unversichert und hauptsächlich von technologieorientierten Unternehmen mit Risikokapitalfinanzierung stammten. Nach dem Zusammenbruch der Bank intervenierten die Federal Deposit Insurance Corporation und die Federal Reserve, um sie zu schließen und die Einleger zu schützen.

Die frühere Überprüfung durch den damaligen stellvertretenden Vorsitzenden für Aufsicht, Michael Barr, deutete darauf hin, dass die Federal Reserve in ihrer Reaktion übermäßig vorsichtig war, aber die neuen Erkenntnisse implizieren ein tieferes Versagen bei der Erkennung der Risiken.

Diese Situation könnte zu einer erneuten Überprüfung von Barrs Handlungen während der Krise führen, insbesondere da er im Februar 2025 zurücktrat, was Präsident Trump ermöglichte, einen neuen Regulierer zu ernennen.

Trumps frühere Kritiken an dem Vorstand der Federal Reserve als 'feindlich' könnten ebenfalls zukünftige regulatorische Entscheidungen beeinflussen, insbesondere in Bezug auf Barrs Position.

Mehr politics Nachrichten