Die Studie, veröffentlicht im Journal of Financial Planning, analysierte sieben generative KI-Plattformen, darunter ChatGPT und Claude, und stellte bemerkenswerte Inkonsistenzen in ihren Finanzempfehlungen fest.
Die Forscher wiesen darauf hin, dass KI zwar allgemeine Einblicke bieten kann, wie die Bedeutung der Diversifizierung, ihre Ausgaben jedoch aufgrund algorithmischer 'Halluzinationen' und Sensibilität gegenüber Benutzeranfragen irreführend oder falsch sein können.
Andrew Lo vom MIT warnte, dass die autoritativ klingenden Antworten der KI täuschen können, insbesondere bei spezifischen finanziellen Berechnungen. Die Forschung deutete auch darauf hin, dass demografische Faktoren die Empfehlungen dieser Plattformen beeinflussen könnten, was Bedenken hinsichtlich Fairness und Konsistenz aufwirft.
Mit 66 % der Amerikaner, die KI für Finanzberatung nutzen, und noch höheren Prozentsätzen unter jüngeren Generationen, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass KI zwar ein nützlicher Ausgangspunkt für finanzielle Anfragen sein kann, jedoch professionelle Beratung nicht ersetzen sollte.
Die Studie unterstreicht die sich entwickelnde Natur von KI-Tools und die potenziellen Unterschiede in den Ergebnissen zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Modellen.