Die Hypothekenzinsen stiegen in der vergangenen Woche, wobei der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Festhypotheken auf 6,85 % anstieg, dem höchsten Stand seit Juni 2025.
Dieser Anstieg hat einen bemerkenswerten Wandel in den Vorlieben der Kreditnehmer ausgelöst, da die Nachfrage nach variabel verzinslichen Hypotheken (ARMs) auf 8,5 % aller Hypothekenanträge gestiegen ist, gegenüber 8 % in der Vorwoche und deutlich höher als die 3 %, die während der frühen Pandemiezeit verzeichnet wurden. Der durchschnittliche Zinssatz für eine 5-jährige ARM sank auf 5,82 %.
Das gesamte Volumen der Hypothekenanträge fiel um 2,7 %, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Refinanzierungsanträge um 6 % zurückzuführen ist, die nun 25 % niedriger sind als vor einem Jahr. Die Anträge auf Hauskäufe blieben relativ stabil und sanken nur um 0,2 % im Vergleich zur Vorwoche, sind jedoch im Vergleich zur gleichen Woche im vergangenen Jahr um 4 % gestiegen.
Joel Kan, Vizepräsident und stellvertretender Chefökonom der Hypothekenbankiersvereinigung, stellte fest, dass höhere Zinssätze potenzielle Hauskäufer beeinflussen, trotz eines Anstiegs des Wohnungsangebots.
Während die Investoren auf kommende Inflationsdaten warten, die die Hypothekenzinsen weiter beeinflussen könnten, deuten die aktuellen Trends auf eine vorsichtige Perspektive für den Immobilienmarkt hin.