Abercrombie & Fitch erweitert sein Produktportfolio, indem es externe Schuhmarken wie Puma, Sperry, Frye, Hunter und GH Bass integriert, als Teil einer Strategie zur Förderung des Wachstums und der Kundenbindung. Diese Initiative begann im April mit einer Partnerschaft mit Sperry und wird derzeit in einem neuen Flagship-Store in New York City präsentiert.
Melissa Worth, die Geschäftsführerin von Abercrombie für die Amerikas, betonte, dass dieser Schritt entscheidend für die Kundengewinnung und -bindung ist, da die Marke den Bedürfnissen bestehender Kunden gerecht werden und neue Käufer anziehen kann.
Die Einzelhandelsanalystin Janine Stichter merkte an, dass die Verkäufe dieser externen Marken zunächst möglicherweise nicht erheblich sind, sie jedoch als effektive Werkzeuge dienen könnten, um neue Kunden zu gewinnen.
Die Entscheidung zur Diversifizierung erfolgt, da Abercrombie mit Herausforderungen im organischen Wachstum konfrontiert ist, wobei die aktuellen Verkaufszahlen einen Rückgang der vergleichbaren Verkäufe zeigen. Das Unternehmen sieht sich auch einem zunehmenden Wettbewerb durch Marken wie Aritzia gegenüber, die erfolgreich Drittmarken in ihr Angebot integriert hat.
Die anfängliche Kundenreaktion auf die neue Schuhauswahl von Abercrombie war positiv, was auf Potenzial für zukünftige Expansion hinweist. Insgesamt zielt diese Strategie darauf ab, die Relevanz von Abercrombie in einem wettbewerbsintensiven Markt zu erhöhen und den Kunden eine breitere Produktauswahl zu bieten.