Federal Reserve Gouverneur Christopher Waller warnt vor voreiligen Zinserhöhungen angesichts von Inflationssorgen

07/13/2026, 10:38 AM business forecast finance

In einer Rede in New York äußerte Federal Reserve Gouverneur Christopher Waller seine Bedenken hinsichtlich der Inflation und riet von voreiligen Zinserhöhungen ab.

Er stellte fest, dass die Inflation von Faktoren beeinflusst wurde, die über traditionelle Treiber hinausgehen, wie Zölle und Energiepreise, und nannte insbesondere künstliche Intelligenz als einen bedeutenden Beitrag zu anhaltenden Preiserhöhungen.

Waller erkannte den Fehler der Fed im Jahr 2021 an, nicht schnell genug auf die steigende Inflation zu reagieren, und betonte die Bedeutung eines maßvollen Ansatzes bei der Bewertung der Ursachen der Inflation. Er wies darauf hin, dass es zwar Potenzial für einen Rückgang der Inflation gibt, aber auch das Risiko besteht, dass sie hoch bleibt, was eine straffere Geldpolitik erforderlich macht.

Waller hob die derzeitige Stärke des Arbeitsmarktes und stabile Inflationserwartungen als positive Faktoren hervor, warnte jedoch vor Selbstzufriedenheit. Er erklärte, dass der bevorstehende Verbraucherpreisindexbericht, der einen leichten Rückgang der Inflation zeigen soll, entscheidend für die zukünftige Politik sein wird.

Das nächste Treffen der Fed ist für Ende Juli angesetzt, wobei die Markterwartungen eine 39%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung anzeigen.

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