UK-Luftverkehrskontrollchef Martin Rolfe weist Theorie eines Cyberangriffs nach Heathrow-Störungen zurück

09/09/2026, 02:36 AM announcement Ryanair (RYAAY)

Am Dienstag erlebte das Luftverkehrskontrollsystem des Vereinigten Königreichs einen Softwareausfall, der zur Stornierung von etwa 1.300 Flügen führte, wobei hauptsächlich große Flughäfen wie Heathrow, Stansted und Gatwick betroffen waren.

Martin Rolfe, Leiter der National Air Traffic Services (NATS), stellte fest, dass ein Cyberangriff als Ursache ausgeschlossen wurde und betonte die Notwendigkeit einer gründlichen Untersuchung. Das Problem wurde bis 19:30 Uhr Ortszeit behoben, jedoch setzte sich der Rückstau von Flügen und die Probleme bei der Besatzungsplanung bis Mittwoch fort.

NATS, das den Luftverkehr für 15 Flughäfen im Vereinigten Königreich verwaltet und jährlich etwa 2,5 Millionen Flüge überwacht, übernahm die Verantwortung für den Vorfall. Fluggesellschaften, darunter Ryanair und Wizz Air, äußerten scharfe Kritik an NATS und hoben ein Muster technischer Ausfälle hervor, die in den letzten Jahren zu erheblichen Reiseunterbrechungen geführt haben.

Ryanairs COO, Neal McMahon, bezeichnete den Vorfall als 'abscheuliches' Versagen und wies darauf hin, dass NATS weiterhin die Gebühren erhöht, während die Servicequalität abnimmt.

Diese Situation wirft Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Luftverkehrskontrolle im Vereinigten Königreich auf, was potenziell die Betriebsabläufe der Fluggesellschaften, das Vertrauen der Passagiere und den breiteren Luftfahrtsektor beeinträchtigen könnte, während dieser weiterhin mit anhaltenden Herausforderungen in der Servicebereitstellung zu kämpfen hat.

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