Trumps neue Zölle stehen vor rechtlichen Herausforderungen, während Experten an ihrer Dauerhaftigkeit zweifeln

07/24/2026, 03:37 PM politics announcement

Die Regierung von Präsident Trump hat neue Zölle gemäß Abschnitt 301 des Handelsgesetzes von 1974 eingeführt und behauptet, sie würden Zwangsarbeitspraktiken unter Handelspartnern ansprechen.

Dieser Schritt betrifft 99,4 % des US-Handels und folgt auf einen vorherigen rechtlichen Rückschlag, bei dem der Oberste Gerichtshof seine globalen Zölle, die unter dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) verhängt wurden, für ungültig erklärte.

Rechtsexperten, darunter Peter Harrell von der Georgetown University und Kimberly Clausing von der UCLA, argumentieren, dass Trumps Anwendung von Abschnitt 301 beispiellos und wahrscheinlich rechtswidrig ist, da sie anscheinend ein umfassendes Zollregime wiederherstellt, das die Gerichte bereits abgelehnt haben.

Eine Klage, die von zwei kleinen Unternehmen eingereicht wurde, behauptet, dass diese neuen Zölle ein Vorwand sind, um die gleiche Zollstruktur aufrechtzuerhalten, die zuvor als unzulässig erachtet wurde.

Die Regierung besteht darauf, dass die Bekämpfung von Zwangsarbeit eine langjährige Priorität ist, aber Kritiker argumentieren, dass es keinen klaren Zusammenhang zwischen diesen Zöllen und dem erklärten politischen Ziel gibt. Die rechtlichen Herausforderungen könnten Zeit in Anspruch nehmen, was Unternehmen in Ungewissheit über die Zukunft dieser Zölle lässt.

Experten schlagen vor, dass Unternehmen sich darauf vorbereiten sollten, dass die Zölle bestehen bleiben, anstatt schnelle Rücknahmen zu erwarten, da die umfangreiche Dokumentation unter Abschnitt 301 jede mögliche Aufhebung dieser Abgaben komplizieren könnte.

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