Analysten der Bank of America erwarten Anstieg der zweijährigen Treasury-Renditen nach der Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen stabil zu halten

Am Mittwoch stiegen die Treasury-Renditen und die Renditekurve flachte ab, nachdem die Federal Reserve beschlossen hatte, die Zinssätze beizubehalten, was zu einer Verschiebung der Markterwartungen hinsichtlich zukünftiger Zinserhöhungen führte.

Die Strategen der Bank of America, angeführt von Mark Cabana, erwarten, dass die zweijährigen Treasury-Renditen weiter steigen werden, wobei die Differenz zwischen den zweijährigen und zehnjährigen Renditen sich verringert, was auf eine abflachende Inflationskurve hinweist.

Im Gegensatz dazu beschrieb Fundstrats Mark Newton den Anstieg der zweijährigen Renditen auf etwa 4,18 % als übertrieben und deutete an, dass dies keinen signifikanten Wandel hin zu einem aggressiveren Zinserhöhungszyklus signalisiert.

Er betonte, dass geopolitische Faktoren, insbesondere Entwicklungen im Iran, möglicherweise einen unmittelbareren Einfluss auf den Markt haben könnten als das jüngste Treffen der Fed.

Ian Lyngen von BMO stellte fest, dass die längerfristigen Treasury-Renditen innerhalb der jüngsten Handelsbereiche blieben und hob den Einfluss der Energiepreise auf den Treasury-Handel hervor, insbesondere im Hinblick auf ein US-Iran-Abkommen.

Insgesamt spiegelt die Marktreaktion ein komplexes Zusammenspiel zwischen der Geldpolitik der Fed, den Inflationserwartungen und geopolitischen Ereignissen wider.

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