FIFA sieht sich Gegenwind gegenüber, nachdem sie plant, eine Minderheitsbeteiligung an der Weltmeisterschafts-Tochtergesellschaft zu verkaufen, amid Bedenken über den Einfluss von Private Equity

07/31/2026, 09:37 AM business announcement

Die FIFA strebt an, 4,2 Milliarden Dollar durch den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an FIFA Forward Enterprises zu beschaffen, die die geschäftlichen Aspekte der Weltmeisterschaft verwalten würde, was die Tochtergesellschaft auf etwa 20 Milliarden Dollar bewertet.

Dieses Vorhaben stößt jedoch auf starken Widerstand von UEFA und Concacaf, die zusammen 96 der 211 Mitgliedsverbände der FIFA vertreten. UEFA hat mit einem Boykott der FIFA-Wettbewerbe gedroht, falls der Vorschlag weiterverfolgt wird, und betont, dass die Weltmeisterschaft nicht als Anlageprodukt behandelt werden sollte.

Die FIFA hat ihren Vorschlag verteidigt und erklärt, dass sie trotz des Widerstands mit einer Abstimmung unter ihren Mitgliedsverbänden fortfahren wird. Die Organisation sieht sich auch internem Widerstand gegenüber, da Carlos Cordeiro aus Protest zurückgetreten ist und den Deal als nachteilig für die Mitgliedsverbände der FIFA und die Zukunft des Fußballs bezeichnet hat.

Die Kontroversen verdeutlichen die wachsende Unruhe über die Rolle von Private Equity im Sport, da die Beteiligten Bedenken äußern, dass finanzielle Motive die Integrität des Spiels gefährden könnten.

Während Private Equity Interesse an Sport aufgrund stabiler Cashflows gezeigt hat, deutet der Widerstand gegen den Plan der FIFA darauf hin, dass es Grenzen dafür gibt, wie viel Einfluss diese Investoren in der Fußballwelt ausüben können.

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