Southwest Airlines (LUV) transportiert Kerosin von Texas nach Kalifornien aufgrund von Versorgungsbedenken

Als bemerkenswerte Reaktion auf den volatilen Kraftstoffmarkt hat Southwest Airlines ein Schiff beauftragt, um Kerosin von Texas nach Kalifornien zu transportieren, was das erste Mal ist, dass die Fluggesellschaft eine solche Maßnahme ergreift.

CFO Tom Doxey erklärte, dass diese Lieferung, die etwa 12,6 Millionen Gallonen Kerosin umfasste, während einer Phase eingeschränkter Versorgung entscheidend war. Die starke Abhängigkeit der Westküste von Importen hat sie besonders anfällig für Preisspitzen gemacht, die seit dem Anstieg geopolitischer Spannungen im Februar nach den Aktionen der USA und Israels gegen den Iran gestiegen sind.

Southwest's Kraftstoffausgaben stiegen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um fast 900 Millionen Dollar, was den breiteren Trend steigender Betriebskosten für Fluggesellschaften widerspiegelt.

Die Lieferung wurde durch eine Ausnahmegenehmigung des Jones Act ermöglicht, die die Nutzung von nicht-amerikanischen Schiffen für den Inlandsverkehr erlaubt, eine Entscheidung, die durch die steigenden Kraftstoffpreise und die Probleme in der Lieferkette infolge des Iran-Konflikts beeinflusst wurde.

Auch andere Fluggesellschaften, wie United Airlines, spüren die Auswirkungen und berichten von erheblichen Anstiegen der Kraftstoffkosten, die ihre Gewinnprognosen beeinflussen. Da Fluggesellschaften in den letzten Jahren von Kraftstoffabsicherungsstrategien abgerückt sind, passen sie nun ihre Pläne für das Kapazitätswachstum an, um die Kosten zu steuern, was zu höheren Ticketpreisen beiträgt.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach Flugreisen robust, was darauf hindeutet, dass Fluggesellschaften weiterhin Kosten an die Verbraucher weitergeben könnten.

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