Porsche plant bis 2035 den Abbau von 9.000 Arbeitsplätzen im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen

07/27/2026, 07:37 AM downsizing Porsche (P911)

Porsche gab am Montag bekannt, dass bis 2035 9.000 Arbeitsplätze abgebaut werden, eine Entscheidung, die im Zusammenhang mit den Umstrukturierungsmaßnahmen des Mutterkonzerns Volkswagen aufgrund schwacher Marktnachfrage und intensiven Wettbewerbs getroffen wurde.

Zu den Stellenstreichungen gehören zusätzlich 5.000 Positionen, die mit den Arbeitnehmervertretern vereinbart wurden und durch freiwillige Maßnahmen sowie natürliche Fluktuation erreicht werden sollen, um so betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

Dies folgt auf frühere Ankündigungen von 3.900 Stellenstreichungen und weiteren 500, die mit der Schließung von Tochtergesellschaften verbunden sind, die vom neuen CEO Michael Leiters gemacht wurden. Der dringende Bedarf für diese Kürzungen ergibt sich aus einem signifikanten Rückgang der Verkaufszahlen im wichtigen chinesischen Markt von Porsche und Rückschlägen in der Elektrofahrzeugstrategie.

Auch andere deutsche Automobilhersteller wie Mercedes-Benz und BMW setzen Kostensenkungsmaßnahmen um, während sie sich an den Übergang zu Elektrofahrzeugen anpassen und Herausforderungen durch hohe Zölle sowie den Wettbewerb mit chinesischen Marken gegenüberstehen.

Die kürzliche Vereinbarung sichert zudem den Fortbestand der Betriebe an den Standorten von Porsche für weitere fünf Jahre und umfasst ein Investitionsengagement von 2,1 Milliarden Euro (2,39 Milliarden Dollar) für das Werk in Stuttgart-Zuffenhausen und das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Weissach.

Diese Ankündigung folgt auf eine Sitzung des Aufsichtsrats, die die zusätzlichen Kürzungen genehmigte.

In der Zwischenzeit setzt sich der CEO von Volkswagen, Oliver Blume, für eine umfassendere Reduzierung von 100.000 Arbeitsplätzen im gesamten Konzern ein und verweist auf die Notwendigkeit der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber aufstrebenden chinesischen Marken und warnt vor möglichen Werksschließungen nach 2030.

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