Nepals Abenteuer-Tourismusindustrie steht nach verheerenden Überschwemmungen vor ernsthaften Herausforderungen

09/02/2026, 02:36 AM business decline travel finance

Nepals Abenteuer-Tourismus-Sektor steht nach verheerenden Überschwemmungen, die durch einen Gletscherzusammenbruch im Himalaya ausgelöst wurden, vor einer kritischen Herausforderung. Die Überschwemmungen, die am 26. August begannen, haben eine Todeszahl von 987 gefordert und etwa 4.250 Menschen vermisst.

Diese Katastrophe hat internationale Klimaschutzmaßnahmen gefordert, wie der nepalesische Premierminister Balendra Shah betonte, und wurde von Rajendra Bahadur Lama, dem Generalsekretär der Nepal Mountaineering Association, als 'ernsthafter Warnhinweis' für die Tourismusindustrie beschrieben.

Er hob die Notwendigkeit eines Wandels hin zu einem sichereren und klimaresilienten Tourismusmodell hervor. Die geschätzten Kosten für die Wiederherstellung liegen zwischen 4 und 5 Milliarden US-Dollar, was fast 10 % der nepalesischen Wirtschaft entspricht.

Infolge der Überschwemmungen haben viele Touristen ihre Buchungen storniert, insbesondere aus Europa, gerade als das Land in die Hauptreisezeit vom 15. September bis 15. November eintritt. Saroj Bhandari, Eigentümer des Wander Thirst Hostels in Kathmandu, erwartet einen signifikanten Rückgang der Belegungsraten und prognostiziert nur 60 % Auslastung im Vergleich zu 100 % im Vorjahr.

Die Überschwemmungen haben nicht nur den Tourismus gestört, sondern auch kritische Infrastrukturen, einschließlich Straßen und Wasserkraftanlagen, beschädigt. Die US-Botschaft in China hat vor weiteren Risiken von Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt, während die Vereinten Nationen auf die umfassenderen Auswirkungen von Gletscherüberschwemmungen in der Himalaya-Region hingewiesen haben.

Experten betonen die Bedeutung der Überwachung und Vorbereitung auf solche Katastrophen, da der Klimawandel weiterhin die Stabilität der Bergregionen beeinflusst.

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