Seit seiner Einführung hat Polymarket einen Anstieg des Handelsvolumens erlebt, insbesondere während wichtiger Ereignisse wie der Wahl 2024. Eine Analyse von CNBC zeigt jedoch, dass etwa 70 % der geschlossenen Märkte auf Polymarket Volumina von unter 10.000 USD gemeldet haben, wobei weniger als 10 % 100.000 USD überschreiten.
Dieses niedrige Volumen ist besorgniserregend für Händler, da es zu erheblichen Preisfluktuationen und erhöhten Handelskosten aufgrund breiterer Spreads führen kann. Experten wie Constantin Bürgi und Eric Zitzewitz betonen, dass dünne Märkte volatil und weniger attraktiv für erfahrene Händler sein können, die ein höheres Volumen für Kapitaleffizienz bevorzugen.
Darüber hinaus entfallen über 80 % des Volumens in diesen Märkten mit niedrigem Volumen auf Bots, die die Handelsdynamik verzerren können. Während einige Forscher argumentieren, dass dünne Märkte dennoch genaue Vorhersagen liefern können, ist der Konsens, dass Märkte mit höherem Volumen tendenziell zuverlässigere Wahrscheinlichkeiten bieten.
Trotz der Verbreitung flacher Märkte schlagen Experten wie Harry Crane vor, dass sie die Prognosemärkte wirtschaftlich nicht nutzlos machen, aber Händler müssen sich der damit verbundenen Risiken bewusst sein. Während sich die Landschaft der Prognosemärkte weiterentwickelt, wird das Verständnis der Auswirkungen des Handelsvolumens für Investoren entscheidend sein.