Verkäufe von Luxusimmobilien in Manhattan bleiben stark trotz Bedenken über die neue Pied-à-Terre-Steuer

07/03/2026, 05:38 AM business review real_estate

Einen Monat nach der Einführung einer Steuer auf Zweitwohnungen in New York City, bekannt als Pied-à-Terre-Steuer, haben die Verkäufe von Luxusimmobilien überraschend an Stärke gewonnen. Makler berichteten im Juni von 126 Verträgen für Wohnungen, die 4 Millionen Dollar oder mehr kosten, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Der durchschnittliche Preis einer Wohnung in Manhattan stieg im Jahresvergleich um 5 % auf etwa 2,2 Millionen Dollar, während die Verkäufe von Eigentumswohnungen im Preisbereich zwischen 10 Millionen und 20 Millionen Dollar um 55 % anstiegen.

Analysten hatten vorhergesagt, dass die Steuer zu einem Rückgang der Marktaktivität und der Immobilienwerte führen würde, aber der Zufluss von Liquidität aus kürzlichen IPOs und steigenden Vermögenspreisen scheint diese Ängste gemildert zu haben.

Während erwartet wird, dass die Steuer jährlich zwischen 340 Millionen und 500 Millionen Dollar einbringt, bleiben die langfristigen Auswirkungen ungewiss, da potenzielle rechtliche Herausforderungen bevorstehen. Bemerkenswert ist, dass der Bestand an Luxusimmobilien im Vergleich zum Vorjahr um 40 % gesunken ist, was zu einem erhöhten Wettbewerb unter den Käufern beiträgt.

Viele hochpreisige Transaktionen werden in bar abgeschlossen, wobei jüngere Käufer oft auf familiäre Unterstützung angewiesen sind, um Käufe zu tätigen. Insgesamt zeigt der Luxusmarkt in Manhattan eine Widerstandsfähigkeit, was darauf hindeutet, dass die erwarteten negativen Auswirkungen der Pied-à-Terre-Steuer möglicherweise nicht so eintreten, wie zunächst befürchtet.

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