Historisch männlich orientierte Marken priorisieren nun weibliche Verbraucher, um den größeren US-Markt für Damenbekleidung zu erschließen, der laut dem Needham-Analysten Tom Nikic schätzungsweise 70 % größer ist als der Markt für Herrenbekleidung. VF Corp.
CEO Bracken Darrell betonte, dass Frauen eine wichtige 'Entsperrung' für Marken wie Vans und The North Face darstellen, die ihr Angebot erweitern, um weibliche Käufer anzusprechen.
So hat The North Face Kooperationen eingeführt und seine Produktlinien für Frauen erweitert, mit dem Ziel, den Umsatz von 4 Milliarden auf 8 Milliarden Dollar zu verdoppeln, wobei Frauen potenziell über 2 Milliarden Dollar zu diesem Wachstum beitragen könnten.
Levi's hat ebenfalls Erfolge mit seiner Initiative 'Win With Her' erzielt, die den Anteil der Damenbekleidung auf 38 % seines Geschäfts erhöht und ein Umsatzverhältnis von 50-50 anstrebt. Das Unternehmen berichtete von einem Wachstum von 13 % im Bereich Damenbekleidung im letzten Quartal, was das Wachstum im Herrenbereich übertraf.
Columbia Sportswear folgt diesem Beispiel und konzentriert sich auf modische Damenoberbekleidung, um neue Kunden zu gewinnen. Dieser Wandel hin zu weiblichen Verbrauchern wird als entscheidende Strategie für diese Marken angesehen, um ihre Marktpräsenz und finanzielle Leistung zu verbessern, insbesondere in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.
Investoren sollten beachten, dass, obwohl die Aktienperformance variiert hat, der Fokus auf Frauen zu erheblichen langfristigen Wachstumschancen für diese Unternehmen führen könnte.