Während eines Auftritts bei CNBCs 'Closing Bell' äußerte Jeff Gundlach seine Überzeugung, dass die Federal Reserve eine größere Zinserhöhung als die angekündigte Erhöhung um einen viertel Punkt hätte umsetzen sollen.
Er argumentierte, dass eine Erhöhung um einen halben Punkt den Fed Funds Rate besser mit dem vorherrschenden Zinssatz der 2-jährigen Staatsanleihen in Einklang gebracht hätte, der über 100 Basispunkte höher lag.
Gundlach stellte fest, dass die Rendite der 2-jährigen US-Staatsanleihe nach der Entscheidung der Fed um etwa 7 Basispunkte gestiegen ist, was auf die Markterwartungen für Zinssätze hinweist.
Er äußerte Bedenken, dass die aktuelle Inflationssituation möglicherweise nicht angemessen durch den Ansatz der Fed angegangen wird, und schlug vor, dass eine aggressivere Zinserhöhung Klarheit hätte schaffen können. Darüber hinaus kommentierte er die negative Marktreaktion während der Pressekonferenz von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh, bei der der Dow Jones Industrial Average um 700 Punkte fiel.
Gundlach kritisierte Warshs Kommunikationsstil als substanzlos und äußerte seine Missbilligung über den Plan der Fed, Berater einzustellen, um ihre Abläufe zu bewerten, und verglich dies mit einem kämpfenden Unternehmen, das externe Ratschläge sucht, die möglicherweise nicht die Kernprobleme angehen.