Am Dienstag fand ein bemerkenswerter Handel im Optionsmarkt für den Cboe VIX Index statt, bei dem ein Anleger 563 tief im Geld liegende Puts mit einem Strike-Preis von 110 erwarb, die am 21. Oktober auslaufen, für 5,1 Millionen Dollar, sowie Puts mit einem Strike-Preis von 130 im Wert von 1,2 Millionen Dollar, die am 18. November auslaufen.
Diese ungewöhnliche Aktivität, insbesondere da diese Optionen kein vorheriges offenes Interesse hatten, deutet auf eine starke Überzeugung hin, dass der VIX, der bei 17,2 schloss, sinken wird. Die Kosten der 110-Strike-Puts betrugen jeweils 91 Dollar, während die 130-Strike-Puts mit 110 Dollar bepreist waren, was einen Break-even-Punkt knapp über 19 Dollar festlegt.
Analysten schlagen vor, dass dieser Handel möglicherweise nicht isoliert ist; er könnte Teil einer umfassenderen Strategie sein, um sich gegen andere Positionen abzusichern, wie etwa Short Calls.
Der jüngste Anstieg des Volumens von VIX-Optionen, gepaart mit niedriger Volatilität im S&P 500, deutet auf eine Diskrepanz in der Marktpreisgestaltung hin, insbesondere bei einer 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung. Der Abstand zwischen dem VIX-Index und den Futures ist ebenfalls hoch, was auf eine mögliche Fehlbewertung hinweist.
Einige Analysten schlagen vor, dass der Käufer dieser Puts möglicherweise versucht, den Preisunterschied zwischen VIX-Optionen und den zugrunde liegenden Futures auszunutzen, was auf eine komplexe Strategie hindeutet, während die Händler die unsichere Marktlage vor der Entscheidung der Fed navigieren.