Rechtliche Unsicherheit um Wahlwetten in Prognosemärkten mit Blick auf die Zwischenwahlen

08/11/2026, 12:36 PM business review

Die Wahlkommission von Wisconsin erinnerte die Wähler daran, dass Wetten auf Wahlen, einschließlich über Prognosemärkte, gemäß einem 175 Jahre alten Gesetz illegal sind, wobei Verstöße zum Verlust des Wahlrechts führen. Dies hat Widerstand von Plattformen wie Kalshi ausgelöst, die argumentieren, dass das Gesetz verfassungswidrig sei.

Derzeit haben 23 Bundesstaaten ähnliche Gesetze, aber die Auslegungen variieren, ob diese auf Handelsgeschäfte in Prognosemärkten anwendbar sind. So verbietet Colorado ausdrücklich Wahlwetten, während New York seine Haltung nicht klargestellt hat.

Rechtsexperten deuten darauf hin, dass die Bundesstaaten ein stärkeres Argument für die Regulierung von wahlbezogenen Wetten haben könnten, da sie verfassungsmäßige Befugnisse über Wahlen besitzen.

Ein kürzliches Urteil eines Bundesberufungsgerichts erlaubt es Plattformen für Ereignisverträge, Wahlangebote anzubieten, aber die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hält diese Verträge für Swaps und somit unter federaler Jurisdiktion.

Während die Bundesstaaten und Prognosemarkt-Plattformen diese rechtliche Unsicherheit navigieren, könnte das Ergebnis erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft von Wahlwetten und die Betriebsabläufe dieser Plattformen haben.

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