Laut einem Bericht von Bain & Co. und Altagamma wird erwartet, dass die Verkäufe persönlicher Luxusgüter bis 2026 zwischen 365 Milliarden Euro und 373 Milliarden Euro (ungefähr 413,6 Milliarden US-Dollar bis 422,7 Milliarden US-Dollar) erreichen, was einem Wachstum von 1 % bis 4 % nach zwei Jahren des Rückgangs entspricht.
Der Bericht betont, dass, während die Verkäufe von Luxusgütern sich erholen, der Fokus zunehmend auf Erlebnissen wie Reisen, Essen und Veranstaltungen liegt, die in diesem Jahr voraussichtlich um 3 % bis 7 % wachsen werden. Besonders hervorzuheben ist, dass die USA als führender Markt für das Wachstum von Luxusgütern hervorgegangen sind, angetrieben von aspirationalen Verbrauchern.
Der Bericht hebt auch die Auswirkungen geopolitischer Spannungen im Nahen Osten auf die Luxusverkäufe hervor, insbesondere in Dubai, das sich noch nicht von den Auswirkungen des Iran-Kriegs erholt hat. Claudia D'Arpizio, eine Senior Partnerin bei Bain & Co., bemerkte, dass Luxus zunehmend mehr mit Lebensstil und persönlichen Erfahrungen zu tun hat, anstatt nur mit dem Besitz von Statusgütern.
Trends wie 'Inheritourismus', bei dem wohlhabende Familien gemeinsam reisen, und eine Vorliebe für einzigartige Reiseerlebnisse verändern das Verbraucherverhalten. Insgesamt geben die Verbraucher nicht nur mehr aus, sondern legen auch Wert auf Authentizität und persönliche Bedeutung bei ihren Luxuskäufen.