Laut einem Bericht der National Association of Insurance Commissioners (NAIC) sind die durchschnittlichen Prämien für Hausbesitzer-Versicherungen von 2018 bis 2024 erheblich gestiegen, wobei der Westen mit einem Anstieg von 43% die höchste Zunahme verzeichnete, gefolgt vom Südosten mit 27%, dem Mittleren Westen mit 25% und dem Nordosten mit 18%.
Im Jahr 2024 erreichte die durchschnittliche Prämie im Südosten 1.818 USD, während der Nordosten mit 1.396 USD die niedrigsten Prämien hatte. Seit Anfang 2025 sind die Prämien um weitere 7% gestiegen.
Der Bericht hebt hervor, dass Versicherer zunehmend darauf verzichten, Policen zu verlängern, wobei die Nichtverlängerungsraten erheblich steigen, insbesondere im Westen, wo sie um 216% zugenommen haben.
Dieser Trend wird auf erhöhte finanzielle Risiken durch den Klimawandel und steigende Kosten für den Wiederaufbau von Häusern zurückgeführt, die von den Versicherern an die Verbraucher weitergegeben werden. Die Erschwinglichkeitskrise ist besonders akut für einkommensschwache Haushalte, die möglicherweise ihren Versicherungsschutz ganz aufgeben und im Falle von Katastrophen ihre Häuser riskieren.
Experten warnen, dass, wenn die Hausbesitzer-Versicherung unerschwinglich wird, dies zu einem Rückgang der Hauskäufe führen könnte, was die Wirtschaft weiter beeinträchtigen würde.
Der Bericht unterstreicht die operationale Robustheit des Marktes für Hausbesitzer-Versicherungen, zeigt jedoch erhebliche Belastungen und Herausforderungen auf, die den Zugang der Verbraucher zu Versicherungsschutz beeinträchtigen könnten.
Die zunehmende Häufigkeit und Schwere klimabedingter Katastrophen werden als Haupttreiber für die steigenden Prämien genannt, neben inflationsbedingten Druck auf Reparatur- und Wiederaufbaukosten, die von 2020 bis 2023 um 45% gestiegen sind.
Insgesamt zeichnet der NAIC-Bericht ein besorgniserregendes Bild eines Marktes unter Druck, mit Auswirkungen auf Hausbesitzer und den breiteren Wohnungssektor.