Der vorgeschlagene Zoll auf Schiffe, die die Straße von Hormuz durchqueren, einer wichtigen Schifffahrtsroute, hat erhebliche Gegenreaktionen aus der Schifffahrtsindustrie hervorgerufen.
Führungskräfte großer Reedereien, darunter Hapag-Lloyd, argumentieren, dass die Erhebung von Zöllen für die Durchfahrt durch internationale Gewässer grundsätzlich unangemessen sei, insbesondere da die Straße keine gebührenpflichtige Infrastruktur wie den Suez- oder Panama-Kanal ist.
Der Baltische und Internationale Schifffahrtsrat berichtete von einem drastischen Rückgang des Schiffsverkehrs, mit nur 14 Schiffen, die kürzlich die Straße überquerten, im Vergleich zu 37 eine Woche zuvor. Dieser Rückgang könnte sich verschärfen, wenn der Zoll durchgesetzt wird, da höhere Kosten Reedereien davon abhalten könnten, die Route zu nutzen. Jakob P.
Larsen, der Sicherheits- und Sicherheitsbeauftragte von BIMCO, bemerkte, dass der Zollvorschlag zwar darauf abzielt, die Sicherheit zu finanzieren, jedoch die Durchfahrt weiter entmutigen könnte, es sei denn, die Bedrohung durch den Iran wird erheblich verringert.
Die USA hatten zuvor gegen jegliche Zölle, einschließlich der von Iran vorgeschlagenen, die als illegal nach internationalem Recht angesehen wurden, opponiert. Trumps jüngste Äußerungen deuten jedoch auf einen Politikwechsel hin, der darauf hindeutet, dass die USA als 'Wächter' der Straße auftreten und eine Entschädigung für die Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt anstreben würden.
Dies hat zu Spott von iranischen Beamten geführt, die behaupten, Iran habe historisch die Sicherheit der Straße gewährleistet. Die Situation bleibt fluid und könnte erhebliche Auswirkungen auf die globale Schifffahrt und die Ölmärkte haben.