Der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, sieht sich einer Glaubwürdigkeitsherausforderung gegenüber, da die Anleiherenditen nach der stabilen Zinspolitik steigen

07/30/2026, 08:38 AM research finance

Nach der Entscheidung der Federal Reserve, den Übernacht-Leitzins unverändert zu lassen, sorgte die Anerkennung von Vorsitzendem Kevin Warsh, dass es keinen 'Zauberstab' gibt, um die Inflation zu senken, für Unruhe an den Märkten.

Infolgedessen stiegen die langfristigen Staatsanleiherenditen, wobei die Rendite der 30-jährigen Anleihe 5,2 % überstieg, ein Niveau, das seit 2007 nicht mehr erreicht wurde. Dieser Anstieg der Renditen fiel mit einem bemerkenswerten Rückgang der Aktienkurse zusammen, insbesondere des Dow Jones Industrial Average, der seinen schlechtesten Tag seit April 2025 erlebte.

Ed Yardeni, Präsident von Yardeni Research, stellte fest, dass Warshs aggressive Rhetorik ohne eine entsprechende Zinserhöhung die Glaubwürdigkeit der Fed minderte.

Er betonte, dass die sogenannten 'Bond Vigilantes' reagieren, indem sie die Renditen nach oben treiben, was signalisiert, dass, wenn die Fed die Inflation nicht ernst nimmt, die Anleiheinhaber selbst fiskalische Disziplin durchsetzen werden.

Da die Inflation weiterhin hoch bleibt, insbesondere aufgrund steigender Ölpreise inmitten anhaltender geopolitischer Spannungen, erwarten die Händler nun eine 60%ige Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung um einen Viertelpunkt bei der nächsten Fed-Sitzung im September.

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