Auf einer kürzlichen Branchenkonferenz von Morgan Stanley hob der CEO von American Airlines, Robert Isom, einen bedeutenden Trend in der Fluggesellschaftsbranche hervor und stellte fest, dass 30 % der Sitze der Fluggesellschaft die Hälfte des Umsatzes ausmachen.
Diese Erkenntnis hat American Airlines und ihre Wettbewerber dazu veranlasst, ihre Flugzeuge umzugestalten, um mehr First-Class- und Premium-Sitzoptionen anzubieten.
Isom betonte, dass der Fokus der Fluggesellschaft auf Premium-Sitzplätzen entscheidend ist, um zahlungskräftigere Kunden anzuziehen, insbesondere da die Fluggesellschaften mit steigenden Treibstoffkosten konfrontiert sind, die nach den Arbeitskosten ihre zweitgrößte Ausgabe darstellen.
American Airlines hat kürzlich eine neue Business-Class-Kabine mit 70 Suiten in ihrer Boeing 777-300ER eingeführt und plant, ihre Boeing 787-8 Dreamliner und 777-200 zu überarbeiten.
Dieser Trend zu Premium-Angeboten beschränkt sich nicht nur auf große Fluggesellschaften; selbst Billigfluggesellschaften wie Allegiant Air und JetBlue Airways verbessern ihre Sitzoptionen, um wohlhabende Reisende anzusprechen.
Isom erwähnte auch, dass die Fluggesellschaft plant, in diesem Jahr neue Großraumflugzeuge zu bestellen, was weiter auf ein Engagement zur Erweiterung ihrer Premium-Servicefähigkeiten hinweist.