Wall Street sieht sich einer dringenden Herausforderung durch unbefristete Futures gegenüber, da Regulierung droht

Unbefristete Futures, oder 'perps', gewinnen im Handelsumfeld, insbesondere im Kryptowährungssektor, an Bedeutung, da sie kontinuierliches Trading ohne Ablauf ermöglichen. Diese Innovation hat zu einem bemerkenswerten Rückgang der Marktwerte großer Börsen geführt, darunter die CME Group und Cboe Global Markets, die gemeinsam innerhalb von nur zwei Tagen 18 Milliarden Dollar verloren haben.

Die jüngsten Kommentare von Präsident Trump deuten auf mögliche regulatorische Entwicklungen hin, die den Handel mit perps auf traditionelle Anlageklassen ausweiten könnten, was bei traditionellen Börsen Besorgnis über ihre Geschäftsmodelle auslöst.

Unbefristete Futures beseitigen die Notwendigkeit für rollierende Verträge, eine wichtige Einnahmequelle für Börsen, was die Wirtschaftlichkeit des Derivatehandels grundlegend verändern könnte. Während sie derzeit bei Privatanlegern beliebt sind, wächst auch das institutionelle Interesse, wie die Expansion von Firmen wie Marex Group zeigt.

Der Erfolg von Hyperliquid, das im letzten Monat ein nominales Volumen von fast 200 Milliarden Dollar berichtete, unterstreicht den zunehmenden Wettbewerb im Handelsbereich. Große Börsen ziehen nun in Betracht, wie sie sich an dieses sich entwickelnde Umfeld anpassen können, wobei einige Führungskräfte Skepsis hinsichtlich der Lebensfähigkeit von perps als Ersatz für traditionelle Optionen äußern.

Die laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen über die Klassifizierung dieser Instrumente komplizieren die Situation weiter, da sie unterschiedliche regulatorische Implikationen mit sich bringen, die die Kapitalanforderungen und Handelspraktiken beeinflussen könnten.

Aktien in diesem Artikel

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