Am Samstag ordnete Präsident Donald Trump Luftangriffe gegen Iran als Reaktion auf einen Angriff der Islamischen Revolutionsgarde auf das M/V GFS Galaxy, ein unter zypriotischer Flagge fahrendes Containerschiff, an. Der Angriff führte zu erheblichen Schäden am Schiff und ließ ein ziviles Besatzungsmitglied vermisst.
Das US-Zentralkommando erklärte, dass diese Angriffe Teil einer umfassenderen Strategie sind, um Iran davon abzuhalten, zivile Schiffe im Persischen Golf anzugreifen, einer wichtigen Route für globale Öllieferungen. Die Revolutionsgarde hat inzwischen behauptet, die Straße für den gesamten Schiffsverkehr geschlossen zu haben, was die Spannungen weiter erhöht.
Dieser Vorfall markiert den dritten US-Luftangriff gegen Iran in dieser Woche, nach einer Reihe iranischer Angriffe auf Handelsschiffe. Die USA und Iran hatten zuvor ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das darauf abzielte, die sichere Durchfahrt durch die Straße zu gewährleisten, jedoch sind Streitigkeiten über die Bedingungen aufgetreten, insbesondere bezüglich der Transitwege.
Experten, darunter der ehemalige Sondergesandte des Außenministeriums David Goldwyn, haben darauf hingewiesen, dass das Abkommen versäumt hat, die Verwaltung des Schiffsverkehrs zu klären, was die Situation ungelöst lässt. Energieminister Chris Wright betonte, dass das US-Militär verpflichtet ist, den Fluss von Energie aus dem Golf aufrechtzuerhalten, unabhängig von Irans Handlungen.
In der Zwischenzeit laufen diplomatische Bemühungen, wobei der iranische Außenminister Abbas Araghchi in Oman für Gespräche ist, während Frankreich und das Vereinigte Königreich Vorschläge für Navigationsgebühren in der Straße prüfen, abhängig von internationaler Unterstützung.
Die Entwicklungen könnten erhebliche Auswirkungen auf die globalen Ölpreise und die Sicherheit der Schifffahrt in der Region haben.