US-Berufungsgericht blockiert Trumps Executive Order zur Briefwahl vor den Wahlen im November

07/25/2026, 01:31 PM politics announcement

Das 1. US-Berufungsgericht entschied gegen den Antrag der Trump-Administration, eine Executive Order umzusetzen, die darauf abzielte, strengere Vorschriften für die Briefwahl einzuführen.

Diese Entscheidung folgt auf die Feststellung eines unteren Gerichts, dass Teile der Order verfassungswidrig seien, und betont, dass die Bundesstaaten den neuen Wahlverfahren unter strengen Fristen nachkommen müssen.

Das Justizministerium argumentierte, dass die Klage verfrüht sei, da die Order noch nicht vollständig umgesetzt worden sei, doch das Gericht war anderer Meinung und erklärte, dass die Bundesstaaten keine andere Wahl hätten, als sofort auf die Anforderungen der Order zu reagieren.

Trumps Executive Order, die auf seine Behauptungen über weit verbreiteten Wählerbetrug bei der Wahl 2020 folgte, zielte darauf ab, das Ministerium für Innere Sicherheit anzuweisen, Wählerberechtigungslisten zu erstellen und die Zustellung von Stimmzetteln durch den US-Postdienst einzuschränken.

Das Gericht stellte sich jedoch auf die Seite einer Koalition von Bundesstaaten, angeführt von Kalifornien und anderen, und behauptete, dass Trump nicht die Befugnis habe, solche Maßnahmen durchzusetzen, und dass der USPS keine verbindlichen Vorschriften zur Briefwahl erlassen könne.

Dieses Urteil könnte die umfassenderen Bemühungen der Regierung behindern, die Wahlgesetze umzugestalten, und könnte zu weiteren rechtlichen Herausforderungen führen, einschließlich einer möglichen Berufung vor dem US-Obersten Gerichtshof.

Mehr politics Nachrichten