US-amerikanische globale Zölle auf 60 Volkswirtschaften stoßen auf Kritik von Handelspartnern wegen der Rechtfertigung durch Zwangsarbeit

07/23/2026, 08:36 PM economy announcement

Das Büro des Handelsbeauftragten der USA hat Zölle zwischen 10% und 12,5% auf 60 Volkswirtschaften verhängt, da diese es versäumt haben, Verbote für Waren, die mit Zwangsarbeit produziert wurden, durchzusetzen.

Diese Maßnahme ersetzt einen vorübergehenden Zoll und zielt darauf ab, eine rechtlich fundiertere Grundlage für die Handelspolitik der USA zu schaffen, nachdem ein Urteil des Obersten Gerichtshofs frühere Notfallzölle für ungültig erklärt hat.

Länder wie Australien und Brasilien haben die Zölle als ungerechtfertigt kritisiert, wobei Brasilien angedeutet hat, alternative Märkte zu suchen, falls die Verhandlungen scheitern. Auch Chile und Neuseeland haben ihre Uneinigkeit mit den Ergebnissen der US-Untersuchung zum Ausdruck gebracht, obwohl Neuseeland bestehende Ausnahmen für einen Teil seiner Exporte beibehält.

Bemerkenswerterweise hat kein wichtiger Handelspartner Vergeltungsmaßnahmen angekündigt, was auf eine Bevorzugung des Dialogs über Konfrontation hindeutet. Analysten betrachten diesen Schritt als potenziellen Mechanismus für die USA, ihre Handelsposition gegenüber China zu stärken und gleichzeitig komplexe internationale Beziehungen zu navigieren.

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